150 – Lurchi auf dem Mars

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Lurchi 150 – Die Titelillustration

Lurchi hat ein neues Jubiläum geschafft: Die 150. Folge von Lurchis Abenteuern ist erschienen. Die „50-Marke“ überschritt Lurchi schon im Jahr 1971. Auf 52 Folgen brachte es der Altmeister Heinz Schubel. Und 52 Jahre ist es her, dass Lurchi in den Weltraum startete, in der Marstrilogie von Schubel (Zeichner) und Kühlewein (Texter).

Auf diese Marstrilogie nimmt das Heft 150 Bezug. Lurchi fliegt erneut zum Mars. Diesmal statt mit einer Rakete in einem futuristischen Raumschiff (Erbauer: natürlich Igelmann) von ungewöhnlicher Form. Auf dem Mars besuchen Lurchi und seine Freunde zunächst die einäugigen Marsbewohner, denen sie in besagter Marstrilogie zum ersten Mal begegneten (in Folge 24 und 25).

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Die eigentliche Geschichte spielt sich jedoch bei den Marszwergen ab, die der fleißige Lurchi-Sammler aus den Folgen 25 und 26 kennt. (Ein Wiedersehen mit einem Marsbewohner und einem Marszwerg gab’s übrigens schon im Jubiläumsheft 120 aus dem Jahr 1996.)

Natürlich wollte ich nicht nur einen Reigen aus altbekannten Figuren veranstalten, sondern auch eine eigene neue Figur ins Spiel bringen. Wo es Zwerge gibt (wie die von Schubel und Kühlewein erfundenen Marszwerge), da sollten auch Riesen nicht weit sein. Und so haben die Marszwerge und ihr König Marsilein in Lurchis Abenteuer 150 ein Problem mit einem Marsriesen zu bewältigen. Der Marsriese hat ihren Öltank aus der Halterung gerissen und fortgeschleppt.

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Bei den Marszwergen (Skizze)

Lurchi und seine Freunde machen sich mit zusammen mit den Marszwergen im Marstaxi auf die Suche nach dem Riesen. Bald haben sie ihn in einem Krater entdeckt – bei einer seltsamen Tätigkeit … Was es damit auf sich hat und wie die Geschichte ausgeht, ist nachzulesen in Lurchis Abenteuer, Folge 150.

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Der Marsriese (Skizze)

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Das Lurchiheft 150 hat nach der Geschichte wieder – wie die letzten Folgen – einen redaktionellen Teil. Diesmal geht es um den Mars und die anderen Planeten:

Wie groß sind die Planeten?

Piping möchte wissen, wie groß der Mars ist. „6800 Kilometer im Durchmesser“, sagt Igelmann. Das ist gewaltig groß. Aber das kann sich Piping nicht vorstellen. Igelmann legt einen großen Wasserball auf den Tisch. „Stell dir vor, dass dies die Sonne ist. Dann wäre unsere Erde nur so groß wie eine Kirsche und der Mars so winzig wie eine Erbse.“ Und die anderen Planeten? Der Merkur, der der Sonne am nächsten ist, wäre eine kleine Erbse. Dann folgt die Venus, die wie die Erde auch die Größe einer Kirsche hat. Nach Erde und Mars kommt der größte Planet, der Jupiter. Er ist in Igelmanns Vergleich eine große Orange. Der Saturn ist ein Apfel. Uranus und Neptun sind Tomaten. Früher gab es noch einen neunten Planeten, den Pluto. Aber da er sehr klein ist, kleiner als unser Mond, zählt man ihn heute nicht mehr zu den Planeten.

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Größenvergleich der Planeten – anschaulich gemacht

Wie weit ist es von der Erde zum Mars?

Wenn der Mars auf seiner Bahn um die Sonne der Erde am nächsten ist, sind es 56 Millionen Kilometer. Mit dem Auto müsste man 50 Jahre ohne Unterbrechung fahren, um diese Strecke zurückzulegen (wenn man 130 Kilometer in der Stunde fährt). Ein Lichtstrahl braucht für diese Entfernung nur 3 Minuten. Befindet sich der Mars in seiner erdfernsten Stellung, würde die Autofahrt sogar 350 Jahre dauern.

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Entfernung Erde / Mars – mit dem Auto zurückgelegt