Lurchis Abenteuer 157 Das große Rennen

Lurchis Abenteuer 157, Das große Rennen, Titel

 

In der Folge 157 wandelt Lurchi auf den Spuren des Sandalenfilms: Die Geschichte spielt im antiken Rom. Die Reihe der römischen Kaiser wurde um einen besonders glanzvollen Herrscher zu erweitert – Kaiser Unkerus.

 

Bei der Geschichte handelt es sich nicht um eine Zeitreise der Freunde in die Vergangenheit. Vielmehr geht es um Lurchis Vorfahr, der Wagenlenker in Rom war. Kaiser Unkerus – ein Urahn von Unkerich – hat ein Wagenrennen im Amphibientheater … äh, im Amphitheater anberaumt. Dass die Wagenrennen des alten Roms in der Realität nicht im Amphitheater (= Rundtheater) stattfanden, sondern in Arenen wie dem Circus Maximus, ist schon klar. Aber der Scherz mit dem Amphibientheater musste einfach sein. Lurchis Konkurrenten Maulus Wurfus und Reptus Tilus sabotieren seinen Wagen, hier zu sehen als Skizze im Vergleich zur finalen Reinzeichnung.

 

Die folgenden Szenen präsentiere ich auf dieser Webseite nur als Skizzen, um der Freude am Heft nicht vorzugreifen. Und auch, um dem Lurchifan, der für gewöhnlich die Skizzen zu den Geschichten nicht zu Gesicht kriegt, etwas Neues zu bieten.

 

Kurz nach dem Start des Rennens löst sich ein Rad von Lurchis Wagen und er muss alle seine Fahrkünste aufbieten, um das Rennen zu Ende zu bringen …

 

Im redaktionellen Teil dieses Lurchihefts wird ein kurzer Abriss der Geschichte Roms geboten: In nur sieben Sätzen!

Romulus und Remus mit der Wölfin

Diese knappe Form soll aber keineswegs ein Plädoyer für eine neue, kürzere Geschichtsschreibung sein, sondern war notwendig, um Platz für eine Erklärung der Römischen Zahlen zu schaffen:

 

Außerdem wird diese Frage geklärt:

Warum haben Uhren mit römischen Ziffern eine falsche römische 4?

Bei den Römischen Zahlen werden nie mehr als drei gleiche Zeichen hintereinandergesetzt: Die 4 wird also nicht IIII geschrieben (1 + 1 + 1 + 1), sondern IV (5 – 1). Ausnahme ist die römische 4 auf einem Uhrenziffernblatt. Die schreibt man falsch (IIII statt IV), damit auf jeder Hälfte der Uhr die gleiche Anzahl Zeichen stehen, nämlich 14. Außerdem ergeben sich dadurch vier Zahlen nur aus Strichen, vier Zahlen mit einem V (sonst wären es drei Zahlen aus Strichen und fünf Zahlen mit V) und vier Zahlen mit einem X.