Lurchi heute

Seit 2000 präsentiert sich Lurchi mit einem neuen Erscheinungsbild. Eine Marktforschung hatte ein Jahr früher ergeben, dass das Wald- und Wiesenambiente bei den Kindern nicht so gut – wie gewünscht – ankommt. Eine Werbeagentur entwickelte für Lurchi ein neues Konzept und ich wurde beauftragt, die Figuren zeitgemäß zu verändern.

Lurchi heute

Stärker als Lurchi, der nur neu eingekleidet wurde, veränderten sich die anderen Figuren. Den Gartenzwerg Piping habe ich zum Kobold umgestaltet, Unkerich, der in der fünften Folge erstmals als Schulwart aufgetreten ist und dieses Outfit seitdem beibehalten hat, wurde zum Kapitän a. D.

Das neue Lurchi-Konzept umfasste weitreichende Änderungen: Der bislang gereimte Text wird nun in Prosa gehalten. Nur der traditionelle Schlussreim ist erhalten geblieben. Das Format der Hefte wurde verändert. Die Zählung begann wieder bei eins. Nachdem dies bei den Lurchi-Fans auf Ablehnung stieß, kehrte man 2002 zum grünen Heftcover und zu der alten Zählung zurück.

Ein Heft der Umbruchszeit, die "Folge 8"

Ein Heft der Umbruchszeit, die „Folge 8“

Das zu dieser Zeit entstandene und heute selten gewordene Heft Durch die Anden führt seither ein Nischendasein: Zur Verwirrung der Sammler trägt es die Nr. 8 (nach sieben kleinformatigen Heften), ist aber bereits wieder als größeres grünes Heft gestaltet, wie das nächste Abenteuer, Der Große Preis von San Reptilo, Folge 130. (Nummerierung im Anschluss an Lurchi und die Seeschlange, Folge 129 vom April 2000, das letzte Heft mit der alten Lurchi-Mannschaft.)

Seit 2017 (Folge 158) erscheinen die Lurchihefte mit einem neuen Cover-Design. Das Titelbild füllt jetzt das ganze A5-Format, die grüne Signalfarbe befindet sich nur noch auf einem Streifen mit der Nummer der jeweiligen Folge:

Titelseite der Folge 163

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